Unsere Jumping® Story

Weißt du noch? Das Jahr 2001… Für manche war es schön, für andere vielleicht eher weniger. Aber kannst du dich noch daran erinnern was war? 

Wir schon 😉 Denn das war die Geburtsstunde des Jumping® Programms, was mittlerweile jeder von euch kennt! Eine zufällige Schicksalsfügung hat dazu geführt, dass wir – Thomas, der gerademal 21 Jahre alt war und ich, eure Jana, damals gerade mal zarte 17 - die Idee zu Jumping hatten.

Jedem brennt immer die Frage auf der Zunge: „Wie seid ihr beiden darauf gekommen? Warum unbedingt Trampoline? Was habt ihr gemacht, um auf diese geniale Idee zu kommen?“. 

Dabei fing Tag X an wie jeder andere. Jeden Tag, nach der Schule gingen wir ins Fitnessstudio, um uns mit diesem Nebenjob ein wenig was dazu zu verdienen. Wir wollten unsere Eltern finanziell unterstützen und ihnen nicht zur Last fallen. Doch dieser eine Tag hat alles verändert. Auf einmal stand da eine gute Bekannte vor uns, der wir bereits viele Trainingstipps gegeben hatten. Bei sich hatte sie ein altes, versifftes und abartig quietschendes kleines Trampolin und hatte eine Bitte: „Bitte ihr beiden, könnt ihr euch für mich etwas auf dem Trampolin ausdenken. Ich will es zum Abnehmen nutzen.“ Wir haben uns fragend angeschaut und wissen noch genau, dass wir uns ein kleines Lachen verkneifen mussten. Nahmen diese Herausforderung aber mit Begeisterung an. Nach Ende der Schicht legten wir zu Hause direkt los. Wir probierten so einiges aus. Was auf dem Trampolin geht und was nicht. Waren aber von allem nicht so richtig überzeugt. Nach ein paar Tagen hin und her forschen hatten wir den Wendepunkt. Wir schoben das Trampolin an eine Sprossenwand, welche an der Wand befestigt war. An dieser haben wir uns festgehalten,… wie an einem Griff, während wir weitere Übungen ausführten. Und da war es. Das Gefühl, einen Schritt näher ans Ziel zu kommen. Unsere Übungen hatten mehr Stabilität, konnten präziser ausgeführt werden, der Körper wurde auf eine Weise beansprucht, wie wir es zuvor nicht gespürt hatten. 

Schnell machten wir uns auf den Weg und ließen dilettantisch einen Lenker als Stützstange an das Trampolin schweißen, lackierten unsere Kreation mit einer Spraydose vom Supermarkt und unser Baby war geboren. DER ERSTE PROTOYP DES heutigen JUMPING® TRAMPOLINS. Alles weitere ging recht schnell. Wir haben uns 6 weitere kleine quietschende Trampoline mit 100 cm Durchmesser geholt und ließen auch an diese Stützstangen anschweißen. Unser ganzes Leben drehte sich nur noch ums Jumping, von morgens bis abends. Wir hatten nichts anderes mehr im Kopf, als uns neue Übungen und dessen Bezeichnungen auszudenken. So wurden die ersten Ausführungen wie „Hampelmann“, „Schere“, „Seitensprünge“ und „Waage“ geschaffen, die jeder von euch mittlerweile sehr gut kennt. Es hat viel Spaß gemacht, mehr hat uns damals nicht interessiert. Schnell wurden aber Freunde und Bekannte auf uns aufmerksam. Und so begannen wir unsere ersten Jumping® Kurse im Fitnessstudio. Diese waren nur privat. Es ging um Fun, sehr laute Musik, Disco-Licht, rumschreien, JUMPEN! Vor dem Kursraum füllte sich der Platz aber immer mehr und mehr voller interessierter Studiomitglieder. Auf einmal wollten alle mitmachen! Und so gaben wir immer mehr und mehr Kurse, bis uns unsere 6 Trampoline nicht mehr ausreichten. Wir kamen nicht drumherum, als uns weitere 19 Trampoline zusammen zu basteln.  

Wir hatten auch keine Zeit mehr für den Nebenjob. Es hatte sich eine Routine entwickelt, welche unsere ganze Zeit beansprucht hatte. Schule – zurück zum Kursraum – 26 Trampoline aufbauen – 4 bis 6 Kurse pro Tag halten – Trampoline abbauen und den Kursraum aufräumen. Es ist 22:30 Uhr. Noch ein wenig Zeit übrig, um etwas für die Schule zu lernen. 4 Stunden Schlaf? Haben ausgereicht, um in den neuen, anstrengenden, aber sehr schönen Tag zu starten. Denn mittlerweile hielten wir bis zu 21 Kurse pro Woche! Nach einiger Zeit mussten wir feststellen, dass uns unsere amateurhaften Trampoline für unsere Jumping Kurse nicht mehr ausgereicht haben und mangelhaft waren. Die Belastung unseres Programms an die runden, mit Stahlfedern ausgestatteten Trampoline war einfach zu groß. Rostende Federn, gefolgt von quietschenden Geräuschen und gerissenen Sprungflächen. Auch ein wenig gefährlich wurde es, als die Trampolinfüße und die Federn zu brechen begannen und den Leuten um die Ohren flogen. 

Im Jahr 2010 war es dann soweit. Wir haben all unsere gesammelte Erfahrung zusammengenommen und wollten etwas richtig Sensationelles schaffen. Wir standen an einem Kiesplatz vor einer Garage und tüftelten an einem verbesserten Jumping Modell. Zeichneten mit dem Fuß Formen in das Kiesbett. Und da kam uns die bahnbrechende Idee. „Warum muss es ein Kreis sein? Wie wäre es…? Wie wäre es mit einem Sechseck in Waben-Form?“ Das bietet uns eine bessere Flächennutzung, besonders bei Seitensprüngen. Und stapeln könnten wir sie auch, was uns das Abbauen sehr erleichtern würde…
Hier kamen wir an eine Phase der Euphorie, welche sich ständig mit einem Gefühl von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit abgewechselt hat. Tag und Nacht waren wir auf der Suche nach passenden Materialien. Probierten alles nur Erdenkliche aus. Bis wir die Vollendung erreicht hatten. Die Trampoline sahen edel und einfach nur göttlich aus. Alles war aufeinander bis ins kleinste Detail abgestimmt. 

Und dann, im Jahr 2011 haben wir all unseren Mut zusammengenommen und Geld zusammengekratzt und uns einen kleinen Stand in der Ecke der weltweit bekanntesten Fitnessmesse FIBO in Deutschland reserviert. Hier wurde der Stein ins Rollen gebracht. Es war phantastisch mitzuerleben, wie unser Jumping® Programm und unser edles sechseck-Design von so vielen Menschen gefeiert wurde. Uns wurde ein Weltmarkt eröffnet. Die Anfragen für Jumping® von aller Welt drohten uns zu erschlagen. Deutschland, Italien, Kuwait, Israel und viele andere Länder… Jeder will es haben. Seit 2011 haben wir am fundamentalen Design nichts verändert. Denn wir wollen niemanden mit sinnlosen Accessoires an den Trampolinen blenden, sondern einfach nur das Beste Jumping Gefühl bieten, was man sich nur erträumen kann. Jedoch forschen wir ständig an der Weiterentwicklung unseres Jumpers. Gibt es Fasern für die Matten, welche tatsächlich NOCH BESSER federn? Welche Maschine ist zur Herstellung NOCH BESSER geeignet? Können wir Expander-Lösungen bieten, welche NOCH BESSER Eigenschaften haben? Das ist unsere Leidenschaft. 

Man sagt, die erste Zeit ist immer am schwersten. Und die ersten 13 Jahre waren es auch. Wir gingen teilweise voller Risiko und investierten alles was wir hatten. Zeit und Geld. Ständig pleite zu sein und für seinen Unterhalt kämpfen zu müssen. Es war nicht leicht, aber es war es uns wert. Einen Abdruck in der Geschichte zu hinterlassen ist eine Art von Motivation. Aber den größten Antrieb, gab uns unsere immer größer werdende Familie. Dazu gehören vor allem unsere Master Trainer. Wir könnten uns ein Leben ohne Sie nicht mehr vorstellen. Wir gingen mit Ihnen durch dick und dünn und übergaben ihnen all unsere Erfahrung und Know-How. Diese Jungs sind zu unserem Spiegelbild geworden. Nailton Heringer, Jakub Mařík, Jakub Novotný, Enrique Navarro, Samuel Piskura und Ondro Brunčák.
Für euch liebe Jumping Freunde sind diese Jungs weltweit mit dem Flugzeug unterwegs, um alle Träume zu erfüllen. 

Viele neue Konkurrenz-Firmen versuchen in letzter Zeit, die hohe Nachfrage an Jumping mit eigenen Trampolinen zu bedienen. Nur nach Profit zu streben ist aber in unserer Branche fatal. Fehlende Erfahrung, billige Produktionen und ein Unternehmen ohne Leidenschaft… Das Gesetz der Betriebswirtschaft verlangt es, dass die Produkte solcher Firmen es nie zur Vollendung bringen werden.
Wir halten deshalb an unseren Werten fest und können auf unserer Erfahrung aufbauen. Alle Jumping®-Produkte werden weiterhin unter Einhaltung aller Regularien und mit Verwendung der besten Materialien in der Tschechischen Republik hergestellt. In unserer hauseigenen Produktion können wir, mithilfe intensiver Qualitätskontrollen, schnell auf mögliche Unstimmigkeiten reagieren. Unser Traum hat sich erfüllt und wir können ihn jeden Tag aufs Neue leben und ihn mit aller Welt teilen. Jumping® ist bereits in 54 Ländern weltweit vertreten und wird in mehreren Tausend Studios, Vereinen, Schulen, aber auch von mehreren hunderttausend Privatpersonen praktiziert. 

Danke somit an alle, die es möglich gemacht haben.
Wir haben´s erfunden, ihr macht es zur Sensation!  

Mit Liebe Jana und Tomáš

Hier sind unsere Premium Trampoline, welche wir über Jahrzehnte Perfektioniert haben